Das "Schwarze Schaf" im Januar: melango.de
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Das "Schwarze Schaf" im Januar: melango.de
Posted on 1. Februar 2012
München, 31. Januar 2012. Die Kritik an dem B2B-Online-Shop melango.de reißt nicht ab. Immer wieder melden sich Betroffene bei OpSec, um ihrem Ärger über die unseriösen Geschäftspraktiken Luft zu machen. Auch in diesem Monat erhielt OpSec Meldungen, die die Markenschutzexperten dazu veranlassten, dem Betreiber der B2B-Plattform melango.de erneut den Negativ-Preis „Das Schwarze Schaf“ zu verleihen.
Aufgrund verschiedener Beschwerden über den Online-Shop melango.de, der Gewerbetreibenden hauptsächlich Restposten und Konkursware zu besonders günstigen Preisen anbietet, zeichnete OpSec den Betreiber in der Vergangenheit bereits zweimal mit dem Negativ-Preis „Das Schwarze Schaf“ aus – zum ersten Mal im November 2008 und zuletzt im September 2010. Da OpSec jedoch auch weiterhin Meldungen von Betroffenen erhält, die die Geschäftsmethoden von melango.de kritisieren, haben sich die Markenschutzexperten dazu entschieden, dem Betreiber in diesem Monat erneut die unrühmliche Trophäe zu verleihen.
Wie aus den Meldungen hervorgeht, die OpSec in diesem Monat erhalten hat, ist das Hauptproblem nach wie vor die kostenpflichtige Mitgliedschaft über 24 Monate, die man automatisch abschließt, wenn man sich auf der Seite registriert, was erforderlich ist, um das Angebot überhaupt nutzen zu können. Ein wesentlicher Kritikpunkt ist, dass Nutzer auf der Seite nicht ausreichend über die Kostenpflichtigkeit informiert werden. So befindet sich auf der Startseite kein Kostenhinweis und die AGB sind sehr versteckt. Erst wenn man ganz weit nach unten scrollt, gelangt man zu dem Button „Allgemeine Nutzungsbedingungen“. Die Schrift ist jedoch recht klein und in einem unauffälligen Grau gehalten. Klickt man die „Allgemeinen Nutzungsbedingungen“ an, muss man ebenfalls erst einmal nach unten scrollen, um zu Paragraph fünf „Preise und Zahlungsbedingungen, Rechnungsstellung“ zu gelangen. Dort gibt es dann schließlich einen weiteren Link zur Preisliste. Zwar befindet sich auch ein Kostenhinweis auf der Anmeldeseite oben rechts, allerdings ist dieser leicht zu übersehen, da er nicht auf gleicher Höhe wie das Anmeldeformular liegt. Zudem, und das ist der zweite Kritikpunkt, rechnen Kunden in der Regel überhaupt nicht mit derartigen Zusatzkosten, da man bei anderen Handelsplattformen normalerweise kein Abo abschließen muss, um dort einkaufen zu können. Beide Kritikpunkte sind auch Bestandteil eines Urteils, das das Amtsgericht Dresden am 5.10.2011 verkündet hat. Darin wurde einer Kundin, die gegen die Mitgliedsgebühr geklagt hatte, Recht gegeben. Dem Betreiber von melango.de stehe kein Zahlungsanspruch zu. Das Gericht begründete seine Entscheidung damit, dass die 24-monatige Mitgliedschaft und die Kostenpflichtigkeit der Leistungen von melango.de überraschend seien, da dies – wie oben bereits erwähnt – bei anderen Online-Shops, in denen man Produkte käuflich erwerben kann, in der Regel nicht üblich ist. Auch der nicht ausreichende Hinweis auf die Kosten wurde vom Gericht bemängelt.
„Auch wenn es nur eine Einzelfallentscheidung ist, begrüßen wir das Urteil des Amtsgerichts Dresden, da es vielleicht andere Betroffene dazu ermutigt, ebenfalls juristisch gegen den Betreiber von melango.de vorzugehen“, so Mechthild Imkamp, Marketing Direktorin bei OpSec Security. „Wir möchten mit der erneuten Ernennung zum ‚Schwarzen Schaf des Monats’ alle potenziellen Käufer auf die unseriösen Geschäftspraktiken aufmerksam machen, um sie vor einer Abofalle zu bewahren.“
Über die Initiative „Das Schwarze Schaf“:
Um auf unlauteren Handel im Internet und die kriminellen Methoden von Internetbetrügern aufmerksam zu machen und Verbraucher vor den dreistesten Betrügern und Betrugsmaschen im Internet zu warnen, haben die Mitarbeiter von OpSec Security im April 2006 die Initiative „Das Schwarze Schaf“ ins Leben gerufen. Seitdem zeichnen sie monatlich die dreistesten Rechtsverletzungen im Internet mit dem Negativ-Preis „Das Schwarze Schaf“ aus. Dazu wählt OpSec aus allen gemeldeten Fällen von Verbrauchern und Firmen den frechsten Fall aus und ernennt ihn zum „Monatsschaf“. Einmal jährlich ernennt dann eine Jury namhafter Vertreter aus Politik und Wirtschaft aus allen „Monatsschafen“ ein „Jahresschaf“. Veröffentlicht werden die Schwarzen Schafe auf der Homepage www.das-schwarze-schaf.com.
Verbraucher und Unternehmen können OpSec ihre persönlichen Schwarzen Schafe per Fax unter der Nummer + 49 (0) 89 / 79 07 8-333 oder per E-Mail an die Adresse schwarzes-schaf@opsecsecurity.de schicken. Weitere Informationen gibt es unter www.das-schwarze-schaf.com.
Über OpSec Security:
Die OpSec Security GmbH (vormals P4M GmbH – Die InternetAgenten) mit Sitz in München gehört zur OpSec Security, Inc., einer 100-prozentigen Tochter der OpSec Security Group plc (London AIM: OSG). Als weltweit führender Anbieter von Anti-Fälschungstechnologien sowie von Lösungen und Dienstleistungen für Off- und Online-Markenschutz ist OpSec für mehr als 300 Unternehmen unterschiedlicher Branchen und für über 50 Regierungen weltweit tätig. Die OpSec Gruppe betreibt Produktionsstätten und Forschungseinrichtungen in den USA und in Großbritannien und agiert auf dem amerikanischen, europäischen und asiatischen Markt. Weitere Informationen finden Sie unter: www.opsecsecurity.de
Pressekontakt:
ZPR GmbH
Dagmar Ungnad
Kanalstraße 38
22085 Hamburg
Tel: 040-29 81 35-17
E-Mail: dagmar.ungnad@z-pr.de
Web: www.z-pr.de
Aufgrund verschiedener Beschwerden über den Online-Shop melango.de, der Gewerbetreibenden hauptsächlich Restposten und Konkursware zu besonders günstigen Preisen anbietet, zeichnete OpSec den Betreiber in der Vergangenheit bereits zweimal mit dem Negativ-Preis „Das Schwarze Schaf“ aus – zum ersten Mal im November 2008 und zuletzt im September 2010. Da OpSec jedoch auch weiterhin Meldungen von Betroffenen erhält, die die Geschäftsmethoden von melango.de kritisieren, haben sich die Markenschutzexperten dazu entschieden, dem Betreiber in diesem Monat erneut die unrühmliche Trophäe zu verleihen.
Wie aus den Meldungen hervorgeht, die OpSec in diesem Monat erhalten hat, ist das Hauptproblem nach wie vor die kostenpflichtige Mitgliedschaft über 24 Monate, die man automatisch abschließt, wenn man sich auf der Seite registriert, was erforderlich ist, um das Angebot überhaupt nutzen zu können. Ein wesentlicher Kritikpunkt ist, dass Nutzer auf der Seite nicht ausreichend über die Kostenpflichtigkeit informiert werden. So befindet sich auf der Startseite kein Kostenhinweis und die AGB sind sehr versteckt. Erst wenn man ganz weit nach unten scrollt, gelangt man zu dem Button „Allgemeine Nutzungsbedingungen“. Die Schrift ist jedoch recht klein und in einem unauffälligen Grau gehalten. Klickt man die „Allgemeinen Nutzungsbedingungen“ an, muss man ebenfalls erst einmal nach unten scrollen, um zu Paragraph fünf „Preise und Zahlungsbedingungen, Rechnungsstellung“ zu gelangen. Dort gibt es dann schließlich einen weiteren Link zur Preisliste. Zwar befindet sich auch ein Kostenhinweis auf der Anmeldeseite oben rechts, allerdings ist dieser leicht zu übersehen, da er nicht auf gleicher Höhe wie das Anmeldeformular liegt. Zudem, und das ist der zweite Kritikpunkt, rechnen Kunden in der Regel überhaupt nicht mit derartigen Zusatzkosten, da man bei anderen Handelsplattformen normalerweise kein Abo abschließen muss, um dort einkaufen zu können. Beide Kritikpunkte sind auch Bestandteil eines Urteils, das das Amtsgericht Dresden am 5.10.2011 verkündet hat. Darin wurde einer Kundin, die gegen die Mitgliedsgebühr geklagt hatte, Recht gegeben. Dem Betreiber von melango.de stehe kein Zahlungsanspruch zu. Das Gericht begründete seine Entscheidung damit, dass die 24-monatige Mitgliedschaft und die Kostenpflichtigkeit der Leistungen von melango.de überraschend seien, da dies – wie oben bereits erwähnt – bei anderen Online-Shops, in denen man Produkte käuflich erwerben kann, in der Regel nicht üblich ist. Auch der nicht ausreichende Hinweis auf die Kosten wurde vom Gericht bemängelt.
„Auch wenn es nur eine Einzelfallentscheidung ist, begrüßen wir das Urteil des Amtsgerichts Dresden, da es vielleicht andere Betroffene dazu ermutigt, ebenfalls juristisch gegen den Betreiber von melango.de vorzugehen“, so Mechthild Imkamp, Marketing Direktorin bei OpSec Security. „Wir möchten mit der erneuten Ernennung zum ‚Schwarzen Schaf des Monats’ alle potenziellen Käufer auf die unseriösen Geschäftspraktiken aufmerksam machen, um sie vor einer Abofalle zu bewahren.“
Über die Initiative „Das Schwarze Schaf“:
Um auf unlauteren Handel im Internet und die kriminellen Methoden von Internetbetrügern aufmerksam zu machen und Verbraucher vor den dreistesten Betrügern und Betrugsmaschen im Internet zu warnen, haben die Mitarbeiter von OpSec Security im April 2006 die Initiative „Das Schwarze Schaf“ ins Leben gerufen. Seitdem zeichnen sie monatlich die dreistesten Rechtsverletzungen im Internet mit dem Negativ-Preis „Das Schwarze Schaf“ aus. Dazu wählt OpSec aus allen gemeldeten Fällen von Verbrauchern und Firmen den frechsten Fall aus und ernennt ihn zum „Monatsschaf“. Einmal jährlich ernennt dann eine Jury namhafter Vertreter aus Politik und Wirtschaft aus allen „Monatsschafen“ ein „Jahresschaf“. Veröffentlicht werden die Schwarzen Schafe auf der Homepage www.das-schwarze-schaf.com.
Verbraucher und Unternehmen können OpSec ihre persönlichen Schwarzen Schafe per Fax unter der Nummer + 49 (0) 89 / 79 07 8-333 oder per E-Mail an die Adresse schwarzes-schaf@opsecsecurity.de schicken. Weitere Informationen gibt es unter www.das-schwarze-schaf.com.
Über OpSec Security:
Die OpSec Security GmbH (vormals P4M GmbH – Die InternetAgenten) mit Sitz in München gehört zur OpSec Security, Inc., einer 100-prozentigen Tochter der OpSec Security Group plc (London AIM: OSG). Als weltweit führender Anbieter von Anti-Fälschungstechnologien sowie von Lösungen und Dienstleistungen für Off- und Online-Markenschutz ist OpSec für mehr als 300 Unternehmen unterschiedlicher Branchen und für über 50 Regierungen weltweit tätig. Die OpSec Gruppe betreibt Produktionsstätten und Forschungseinrichtungen in den USA und in Großbritannien und agiert auf dem amerikanischen, europäischen und asiatischen Markt. Weitere Informationen finden Sie unter: www.opsecsecurity.de
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Tel: 040-29 81 35-17
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Web: www.z-pr.de
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