Das "Schwarze Schaf" im März: monclerdaunenjacke.com


Posted on 30. März 2010

München, 30. März 2010. Im Internet wimmelt es von Händlern, die Fälschungen vertreiben und dabei immer professioneller vorgehen. Besonders dreist ist, wenn sie sich als autorisierte Verkäufer eines Markenprodukts ausgeben und ihre Internet-Adressen den Namen des bekannten Herstellers beinhalten, um einen seriösen Anschein zu erwecken.  Wie OpSec Security in diesem Monat gemeldet wurde, scheint dies auch die Masche des Betreibers der Seite monclerdaunenjacke.com zu sein. Dies veranlasste die Markenschutz-Experten, ihn mit dem Negativ-Preis „Das Schwarze Schaf“ für den Monat März auszuzeichnen.

Der Online-Shop monclerdaunenjacke.com bietet Jacken und Stiefel des italienischen Modeherstellers Moncler zu Schnäppchenpreisen an und wirbt mit einer einwöchigen Lieferzeit und einem sicheren Einkauf. Dass sich die verlockend klingenden Angebote jedoch – zumindest in einigen Fällen – als Fälschungen entpuppten, zeigen eine Verbrauchermeldung sowie Erfahrungsberichte in Internetforen. So schildert ein Verbraucher, dass er die Jacke, die er für 209 Euro gekauft hat, erst nach 14 Tagen erhielt und sie aus China verschickt wurde. Zudem deuteten ein schlecht aufgenähtes Logo, ausgeleierte Bündchen und lose Knöpfe auf eine minderwertige Qualität hin. Durch einen Vergleich mit einem Originalprodukt im stationären Handel konnte die erworbene Jacke schließlich als Fälschung identifiziert werden, so dass in diesem Fall von Betrug ausgegangen werden kann. Als der Verbraucher daraufhin die Ware reklamieren und zurückschicken wollte, stellte er fest, dass der Online-Shop entgegen der gesetzlichen Vorschrift über kein Impressum verfügt, lediglich über eine Kontakt-E-Mail-Adresse. Auf seine Mail erhielt er jedoch keine Antwort. Aufgrund der fehlenden Informationen zum Betreiber der Seite haben Kunden kaum eine Möglichkeit, direkten Kontakt zum Verkäufer aufzunehmen. Eine Verbindung zum Originalhersteller ist höchst unwahrscheinlich, so dass wettbewerbsrechtlich gesehen auch Markenrechtsverstöße vorliegen könnten.
 
„Der Betreiber dieses Online-Shops ist aus unserer Sicht besonders dreist, da er den guten Namen eines Markenherstellers missbraucht und Verbrauchern aufgrund der teuren Fälschungen hohe finanzielle Schäden zufügt“, sagt Mecky Imkamp, Marketing Managerin bei OpSec Security. „Auch wenn eine Website auf den ersten Blick seriös erscheint, raten wir Verbrauchern, nicht nur die Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu lesen, sondern auch darauf zu achten, ob es ein vollständiges Impressum gibt und wo die Firma ihren Sitz hat.“

Über die Initiative „Das Schwarze Schaf“:
Um auf unlauteren Handel im Internet und die kriminellen Methoden von Internetbetrügern aufmerksam zu machen und Verbraucher vor den dreistesten Betrügern und Betrugsmaschen im Internet zu warnen, haben die Mitarbeiter von OpSec Security im April 2006 die Initiative „Das Schwarze Schaf“ ins Leben gerufen. Seitdem zeichnen sie monatlich die dreistesten Rechtsverletzungen im Internet mit dem Negativ-Preis „Das Schwarze Schaf“ aus. Dazu wählt OpSec aus allen gemeldeten Fällen von Verbrauchern und Firmen den frechsten Fall aus und ernennt ihn zum „Monatsschaf“. Einmal jährlich ernennt dann eine Jury namhafter Vertreter aus Politik und Wirtschaft aus allen „Monatsschafen“ ein „Jahresschaf“. Veröffentlicht werden die Schwarzen Schafe auf der Homepage www.das-schwarze-schaf.com.

Verbraucher und Unternehmen können OpSec ihre persönlichen Schwarzen Schafe per Fax unter der Nummer + 49 (0) 89 / 79 07 8-333 oder per E-Mail an die Adresse schwarzes-schaf@opsecsecurity.de schicken. Weitere Informationen gibt es unter www.das-schwarze-schaf.com.

Über OpSec Security:
Die OpSec Security GmbH (vormals P4M GmbH – Die InternetAgenten) mit Sitz in München gehört zur OpSec Security, Inc., einer 100-prozentigen Tochter der OpSec Security Group plc (London AIM: OSG). Als weltweit führender Anbieter von Anti-Fälschungstechnologien sowie von Lösungen und Dienstleistungen für Off- und Online-Markenschutz ist OpSec für mehr als 300 Unternehmen unterschiedlicher Branchen und für über 50 Regierungen weltweit tätig. Die OpSec Gruppe betreibt Produktionsstätten und Forschungseinrichtungen in den USA und in Großbritannien und agiert auf dem amerikanischen, europäischen und asiatischen Markt. Weitere Informationen finden Sie unter: www.opsecsecurity.de

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