Das „Schwarze Schaf des Jahres 2010“: Danaro Invest GmbH (danaro-invest.de)
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Das „Schwarze Schaf des Jahres 2010“: Danaro Invest GmbH (danaro-invest.de)
Posted on 15. März 2010
München, 15. März 2010. Am heutigen Weltverbrauchertag gibt OpSec Security, Gründer der Initiative „Das Schwarze Schaf“, den Gewinner der Wahl zum „Schwarzen Schaf des Jahres 2010“ bekannt. In diesem Jahr fiel die Entscheidung der fünfköpfigen Fachjury auf die Kreditvermittlung Danaro Invest GmbH (danaro-invest.de), die somit den Negativ-Preis für die dreisteste Rechtsverletzung im Internet erhält. Mit dieser unrühmlichen Auszeichnung macht OpSec Security seit 2006 auf unlauteren Handel im Internet und die kriminellen Methoden von Internetbetrügern aufmerksam.
Auch in diesem Jahr verlief die Wahl wieder sehr spannend, da eigentlich mehrere Monatsschafe die negative Auszeichnung verdient hätten, doch letztendlich siegte die Dreistigkeit der Kreditvermittlung Danaro Invest (Schwarzes Schaf des Monats September).
„Der Fall von Danaro Invest ist aus unserer Sicht besonders dreist, weil hier Internetnutzer mit seriösen, ernsten Kreditanfragen wettbewerbswidrig und unter Vortäuschung falscher Tatsachen zu Abschlüssen von anderweitigen Verträgen genötigt werden“, sagt Jurymitglied Prof. Rido Busse.
Die Masche von danaro-invest.de:
Die Firma Danaro Invest GmbH wirbt auf ihrer Internetseite danaro-invest.de für die Vermittlung von Krediten, wie z.B. Sofort- und Sonderkrediten. Der Auftritt wirkt zwar insgesamt seriös; wie jedoch Verbraucher OpSec mitteilten und auch verschiedenen Erfahrungsberichten im Internet zu entnehmen ist, scheint sich die Firma allerdings äußerst unseriös zu verhalten. So erhielten betroffene Verbraucher nach der Eingabe ihrer Daten statt eines Kredits, der ihnen versprochen wurde, per Post Anträge auf Grundwerte einer Wohnungsbaugesellschaft oder Versicherungsanträge. Häufig wird Kunden dabei vorgegaukelt, dass der Abschluss eines bestimmten Vertrags eine Sicherheit darstellt, die die Chancen auf eine Kreditgewährung erhöht. Wie jedoch in Gerichtsurteilen bereits festgestellt wurde, ist ein solches Verhalten wettbewerbswidrig und somit unzulässig. Dreist ist zudem, dass die Firma Kunden, laut Verbrauchermeldungen, eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von knapp 50 Euro in Rechnung stellt, obwohl überhaupt keine Kreditvermittlung stattgefunden hat. Verschiedene Verbraucherzentralen warnen bereits vor Danaro Invest und anderen unseriösen Kreditvermittlern. Außerdem wurde Danaro Invest durch ein Gerichtsurteil verboten, Spam-Mails zu verschicken, in denen Kreditanwärter dazu gedrängt werden, Versicherungen oder ähnliche Verträge abzuschließen, um ihre Kreditchancen zu erhöhen. In einem weiteren Urteil wurde entschieden, dass die Firma ihren Kunden keine Zusatzverträge aufdrängen darf.
Die Juroren im Überblick:
- Prof. Rido Busse, Vorstandsvorsitzender Aktion Plagiarius e. V. und Gesellschafter von BUSSE Design+Engineering GmbH
- Uwe Brossette, Rechtsanwalt/Partner Osborne Clarke
- Sabina Wolf, freie Wirtschaftsjournalistin, u.a. für ARD Plusminus tätig
- Christian Reiter, Marketingleiter TÜV SÜD Product Service GmbH
- Hans Hammer, mittelständischer Unternehmer und u.a. Mitglied des Präsidiums des Wirtschaftsbeirats der Union
„Im Kampf gegen Betrug und Abzocke im Internet spielt die permanente Aufklärung der Nutzer sowie das gezielte Aufzeigen unseriöser Methoden eine wichtige Rolle. Da die Aktion ´Das Schwarze Schaf` hierzu einen wertvollen Beitrag leistet, ist es mir ein Anliegen, diese Initiative zu unterstützen“, so Jurymitglied Christian Reiter.
Über die Initiative „Das Schwarze Schaf“:
Um auf unlauteren Handel im Internet und die kriminellen Methoden von Internetbetrügern aufmerksam zu machen und Verbraucher vor den dreistesten Betrügern und Betrugsmaschen im Internet zu warnen, haben die Mitarbeiter von OpSec Security im April 2006 die Initiative „Das Schwarze Schaf“ ins Leben gerufen. Seitdem zeichnen sie monatlich die dreistesten Rechtsverletzungen im Internet mit dem Negativ-Preis „Das Schwarze Schaf“ aus. Dazu wählt OpSec aus allen gemeldeten Fällen von Verbrauchern und Firmen den frechsten Fall aus und ernennt ihn zum „Monatsschaf“. Einmal jährlich ernennt dann eine Jury aus Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Medien aus allen „Monatsschafen“ ein „Jahresschaf“. Veröffentlicht werden die Schwarzen Schafe auf der Homepage www.das-schwarze-schaf.com.
Verbraucher und Unternehmen können OpSec ihre persönlichen Schwarzen Schafe per Fax unter der Nummer + 49 (0) 89 / 79 07 8-333 oder per E-Mail an die Adresse schwarzes-schaf@opsecsecurity.de schicken. Weitere Informationen gibt es unter www.das-schwarze-schaf.com.
Über OpSec Security:
Die OpSec Security GmbH (vormals P4M GmbH – Die InternetAgenten) mit Sitz in München gehört zur OpSec Security, Inc., einer 100-prozentigen Tochter der OpSec Security Group plc (London AIM: OSG). Als weltweit führender Anbieter von Anti-Fälschungstechnologien sowie von Lösungen und Dienstleistungen für Off- und Online-Markenschutz ist OpSec für mehr als 300 Unternehmen unterschiedlicher Branchen und für über 50 Regierungen weltweit tätig. Die OpSec Gruppe betreibt Produktionsstätten und Forschungseinrichtungen in den USA und in Großbritannien und agiert auf dem amerikanischen, europäischen und asiatischen Markt. Weitere Informationen finden Sie unter: www.opsecsecurity.de
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