OpSec Security zeigt mögliche Probleme beim Online-Shopping auf ausländischen Internetseiten auf


Posted on 9. Februar 2010

München, 9. Februar 2010. Immer mehr Deutsche begeben sich auf Schnäppchenjagd im Internet. Laut einer aktuellen Studie des Bundesverbands des Deutschen Versandhandels (bvh) ist die Zahl der Online-Shopper im vergangenen Jahr um 1,1 Millionen auf 32,5 Millionen gestiegen (2008: 31,4 Mio.) . Doch neben zahlreichen Vorteilen birgt der Einkauf im Netz auch Risiken. Schwierig wird es insbesondere, wenn man an einen unseriösen Online-Anbieter aus dem Ausland gerät. Dies zeigen u. a. zahlreiche Zuschriften, die OpSec Security, Initiator des Negativ-Preises „Das Schwarze Schaf“, in den letzten Monaten gehäuft von Verbrauchern erhält.

Stößt man auf einer Website eines ausländischen Betreibers auf ein Produkt, das viel günstiger als von deutschen Online-Händlern angeboten wird, ist die Verlockung groß, dort einzukaufen. Wer Glück hat, erhält die bestellte Ware in einem einwandfreien Zustand und kann sich über eine reibungslose Abwicklung freuen. Doch wer an ein schwarzes Schaf gerät, erhält entweder nicht das richtige Produkt, eine Fälschung oder aber gar keine Lieferung. „Dabei gehen unseriöse Händler meist ähnlich vor: Sie bieten Ware viel günstiger als in Deutschland an – wobei Kunden manchmal gar nicht auf Anhieb erkennen, aus welchem Land die Produkte verschickt werden – und sie liefern in erster Linie nur gegen Vorkasse“, weiß Mecky Imkamp, Marketing Managerin bei OpSec Security und zuständig für die Initiative „Das Schwarze Schaf“. Zwar bieten einige Anbieter inzwischen auch eine Überweisung über PayPal an, jedoch nützt einem diese sichere Zahlungsmethode nichts, wenn man falsche oder gefälschte Ware erhält. Denn in diesem Fall ist eine Lieferung erfolgt und man kann das gezahlte Geld daher nicht ohne weiteres zurückfordern.

Wenn Verbraucher auf einen in Deutschland ansässigen Händler herein fallen, ist ein rechtliches Vorgehen schon schwierig. Sitzt der Verkäufer aber im Ausland, ist es noch umständlicher und meistens aussichtslos, erfolgreich gegen ihn vorzugehen, zumal die Kontaktdaten der Händler oftmals nicht stimmen oder lediglich zu Briefkästen führen. Zwar gilt innerhalb der EU die Verbrauchsgüterrichtlinie, die in nationales Recht umzusetzen ist, jedoch sind Verbraucher bei der Durchsetzung ihrer Rechte auf die Unterstützung der jeweiligen Landesbehörden angewiesen. Eine Zusammenarbeit mit diesen erfordert jedoch auch entsprechende Sprachkenntnisse und ist mit einem erheblichen Aufwand verbunden – eine Hürde, die vermutlich nur die wenigsten Betroffenen erfolgreich überwinden.  „Daher raten wir Verbrauchern, bei Online-Händlern, die aus dem Ausland versenden, besonders vorsichtig zu sein, indem sie sich zum Beispiel vor ihrem Kauf erst einmal im Internet über den Verkäufer informieren “, sagt Mecky Imkamp. Zudem sollte man im Voraus prüfen, welche Kosten durch den Versand aus dem Ausland zusätzlich anfallen, wie z.B. Zollgebühren. Unter Umständen ist der gewünschte Artikel dann gar nicht mehr preiswerter als in einem deutschen Online-Shop. Bei auffällig günstigen Preisen liegt der Verdacht nahe, dass es sich bei den angebotenen Produkten um Fälschungen handelt oder sie gar nicht existieren. Um eventuelle finanzielle Schäden so gering wie möglich zu halten, sollten Verbraucher bei der ersten Bestellung am besten keine zu großen Posten oder hochpreisige Güter ordern.


Über die Initiative „Das Schwarze Schaf“:

Um auf unlauteren Handel im Internet und die kriminellen Methoden von Internetbetrügern aufmerksam zu machen und Verbraucher vor den dreistesten Betrügern und Betrugsmaschen im Internet zu warnen, haben die Mitarbeiter von OpSec Security im April 2006 die Initiative „Das Schwarze Schaf“ ins Leben gerufen. Seitdem zeichnen sie monatlich die dreistesten Rechtsverletzungen im Internet mit dem Negativ-Preis „Das Schwarze Schaf“ aus. Dazu wählt OpSec aus allen gemeldeten Fällen von Verbrauchern und Firmen den frechsten Fall aus und ernennt ihn zum „Monatsschaf“. Einmal jährlich ernennt dann eine Jury namhafter Vertreter aus Politik und Wirtschaft aus allen „Monatsschafen“ ein „Jahresschaf“. Veröffentlicht werden die Schwarzen Schafe auf der Homepage www.das-schwarze-schaf.com.

Verbraucher und Unternehmen können OpSec ihre persönlichen Schwarzen Schafe per Fax unter der Nummer + 49 (0) 89 / 79 07 8-333 oder per E-Mail an die Adresse schwarzes-schaf@opsecsecurity.de schicken. Weitere Informationen gibt es unter www.das-schwarze-schaf.com.

Über OpSec:
Die OpSec Security GmbH (vormals P4M GmbH – Die InternetAgenten) mit Sitz in München gehört zur OpSec Security, Inc., einer 100-prozentigen Tochter der OpSec Security Group plc (London AIM: OSG). Als weltweit führender Anbieter von Anti-Fälschungstechnologien sowie von Lösungen und Dienstleistungen für Off- und Online-Markenschutz ist OpSec für mehr als 300 Unternehmen unterschiedlicher Branchen und für über 50 Regierungen weltweit tätig. Die OpSec Gruppe betreibt Produktionsstätten und Forschungseinrichtungen in den USA und in Großbritannien und agiert auf dem amerikanischen, europäischen und asiatischen Markt. Weitere Informationen finden Sie unter: www.opsecsecurity.de

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